SINGULARITÄT - FESTPLATTE DER EWIGKEIT.
Eine virtuelle Reise zum Kosmos der Singularität.

Der berühmte persische Philosoph Rumi war schon vor rund 800 Jahren davon überzeugt, dass das Universum der "Ort" sein wird, wo wir uns (wieder) treffen. Damals wusste man natürlich noch nichts von der Existenz Schwarzer Löcher, und dem damit zusammenhängenden Phänomen der Singularität - einem "Kosmos" ohne Raum und Zeit. Zum besseren Verständnis der nach wie vor ungeklärten kosmologischen Kernfragen, empfehle ich das Video auf dieser Seite meiner Homepage astrophilosophie.de.
Ergänzend zu der Übersicht der wichtigsten Fakten (im Anschluß an diesen Absatz), habe ich zum Thema Singularität ein eigenes Erklärungsmodell entwickelt. Es basiert auf den folgenden Annahmen:
Bereits vor der Entstehung unseres Universums existierte eine Singularität - EIN KOSMOS OHNE RAUM UND ZEIT (s. Abb. 1).
In ihr waren alle bis dahin vorhandenen Informationen, und damit die in diesen Informationen enthaltenen Energien vorhanden, die ein selbstlernendes System benötigt. Sowohl Energie, als auch Information besitzen keine Masse, d.h. sie benötigen keinen Raum und können daher in unbegrenzter Menge in der (raumlosen) Singulartät gespeichert werden.
Um das bis dahin in der Singularität enthaltene Wissen - zum Beispiel die Baupläne der Elementarteilchen - in eine neue Evolutionsstufe zu überführen, musste ein neuer Kosmos MIT RAUM UND ZEIT erschaffen werden. Die Singularität kann daher auch als Quelle aller Dinge in unserem Universum betrachtet werden.
Jede neue Entwicklungsstufe hat drei Phasen: a) Erkenntnis, b) Idee (ein Gedanke, der in eine Form gebracht wird, also als Information vorhanden ist) und c) die Umsetzung der Idee. Aufgrund ihrer revolutionären Bedeutung war das Energie- und Informationspotential der neuen Entwicklungsstufe extrem machtvoll. Die "Geburt" des neuen Universums wurde daher von einer unvorstellbaren Menge an Informationen und deren Energie initiiert. Die nachfolgende, evolutionäre Vermehrung der Informations- und Energiemenge zur Erschaffung des neuen Raum/Zeit-Universums vollzog sich (und vollzieht sich bis heute) mit Lichtgeschwindigkeit.
Heute wissen wir, dass die masselosen Photonen bei diesem Prozess eine zentrale Rolle spielen. Denn nur sie sind in der Lage, Informationen und deren Energie mit Lichtgeschwindigkeit zu "transportieren", um instantan in der Singularität gespeichert zu werden (s. Abb. 2).
Das Phänomen der Singularität ist auch für das Verständnis der Prozesse, die auf der subatomaren Ebene stattfinden, von größter Bedeutung. Der theoretische Physiker Jean E. Charon hat in seinem Buch "Geist der Materie" die Theorie aufgestellt, dass auch im Mikro-Universum des Elektrons die Zeit in umgekehrter Richtung zur RZ 1 abläuft. Er kommt (wie bereits Costa de Beauregard 1963) zu dem Schluss, dass Negentropie und Information äquivalent sind und jedes Elektron in sich eine singuläre RAUMZEIT DER INFORMATION einschließt.
Darüber hinaus postulierte Charon, dass alle Elektronen innerhalb unseres Universums EINE INFORMATIONSEINHEIT BILDEN, sodass der KDS eine "nichtlokale" Entität darstellt, die auch mit der SINGULARITÄT DER SCHWARZEN LÖCHER verbunden ist bzw. diese einschließt.
Die Omnipräsenz der Elektronen innerhalb der RZ 1 sowie ihre von Raum und Zeit vollkommen unabhängige Verbundenheit bedeutet deshalb auch, dass alle Informationen und Erfahrungen, die seit der Entstehung der RZ 1 aufgrund von Zustandsveränderungen entstanden sind, wie auf einer KOSMISCHEN FESTPLATTE bzw. einer Cosmic Cloud gespeichert sind.
Der synergetische Effekt, der durch das "neue Universum" (RZ 1) entstanden ist, generiert somit auch einen neuen, SINNTRAGENDEN "MEHR-WERT": Einerseits war das vor der "Verschmelzung" nur auf Entropie ausgerichtete Universum (RZ) nicht in der Lage, während seiner gesamten Lebensdauer Informationen, die z. B. aufgrund von Zustandsveränderungen in der RZ eingetreten sind, zu speichern (die Voraussetzung für jede evolutionäre Entwicklung). Anderseits besaß der Kosmos der Singularität (KDS) weder die materiellen noch die physikalischen Eigenschaften der RZ. Die Entstehung des neuen Universums (RZ 1) kann deshalb auch als ein fundamental wichtiger EVOLUTIONÄRER SCHRITT auf der kosmischen Ebene interpretiert werden.
Diese Zusammenhänge legen den Schluss nahe, dass die Entwicklung unseres Universums nur durch das Vorhandensein einer INTELLIGENZ erklärbar ist, die weit über die des Menschen hinausgeht. Dies würde auch bedeuten, dass jede KRAFT bzw. jedes einzelne QUANT, unabhängig von Geschwindigkeit, Ladung, Masse oder Ausdehnung, Träger dieser überlegenen Intelligenz ist.
Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie müsste somit auch in Bezug auf die Aussage ergänzt werden, dass es neben der Lichtgeschwindigkeit tatsächlich noch etwas Schnelleres gibt, nämlich der instantane Informationsaustausch innerhalb des Kosmos der Singularität, der mit dem Phänomen der Verschränkung vergleichbar ist.
DER KOSMOS DER SINGULARITÄT IST DIE QUELLE ALLEN SEINS UND WERDENS.

Abbildung 1

Abbildung 2